Montag, 25. Juli 2016

Einmal über den großen Teich: Hello from Germany


Seit über einer Woche sind wir in Deutschland und besuchen Freunde und die liebe Family. Vorher mussten wir aber den 10-Stunden-Flug überstehen: Wie erklärt man einem ziemlich aktiven 1-Jährigen, dass er beim Rollen und Starten des Flugzeugs genauso wie beim Servieren sitzenbleiben muss? Gar nicht. Also hält man ihn fest und erträgt das Löwengebrüll. "Die hassen uns jetzt alle", meinte Chris mit Blick auf die anderen Passagiere und hatte recht. Nach drei Stunden ist der Zwerg endlich eingeschlafen (Nachtflug) und wir konnten entspannen. Leider haben wir jetzt schon Angst vor der Rückreise (kein Nachtflug).
Nach langer Zeit sind wir also zum ersten Mal in Deutschland und sogar die Hitze aus South Carolina haben wir mitgebracht - dummerweise gibt es hier in den Wohnungen aber keine Klimaanlagen und so schwitzen wir vor allem nachts vor uns hin. Ungewohnt sind die Straßen, die im Vergleich zu den USA so klein wirken. Und an die hohe Geschwindigkeit und die ganzen Idioten auf den Autobahnen muss ich mich auch erst wieder gewöhnen. Mit Tempolimit fährt es sich drüben wesentlich entspannter. 
Ein großes Chaos war unser erster Supermarkt-Besuch. Pfand für den Einkaufswagen? Das kennen wir gar nicht mehr und Münzen hatten wir auch nicht dabei. Wie gut, dass wir mit Schwiegervaters Wagen unterwegs waren, der immer für alle Fälle ausgerüstet ist: Die rote Pfandmarke hat uns gerettet! Dann das nächste Problem: "Haben sie das Gemüse nicht gewogen?!" fragte die mürrische Kassiererin und stapfte kopfschüttend mit den Beuteln davon. Die Rentnerin hinter uns in der Schlange stöhnte auch genervt und stellte sich schnell an der anderen Kasse an. Servicewüste Deutschland. Da lobe ich mir das nette Miteinander in den amerikanischen Supermärkten.
Ansonsten sind wir viel unterwegs und freuen uns tierisch, so viel Zeit mit unseren Liebsten verbringen zu können. Benjamin macht alles gut mit. Seine Schlafzeiten sind durch die Zeitverschiebung etwas durcheinander und so tanzt er manchmal bis Mitternacht noch 'rum, aber wir haben Urlaub und bleiben relaxt. Hier ein paar Bilder von unseren ersten Tagen in Deutschland!

Sehnsüchtiger Blick in die Business Class mit der Sekt-Flatrate: Das hat das Fliegen mit Kind nicht besser gemacht...



Große Wiedersehensfreude nach 1,5 Jahren!


Willkommens-Gartenfest bei den Schwiegereltern

Lustkauf

Wie habe ich das vermisst: Großes Frühstück bei der Tante...

... und danach in den Wald mit dem Lieblings-Beagle
Ben durchstöbert Papas altes Büro...
und lernt Mamas Ex-Kollegen beim Abendessen kennen
Abriss der Ferienwohnung

Auf ein Eis mit der besten Freundin












Best friends: Wie die Mütter, so die Söhne!



Mit der Oma zum ersten Mal in den Zoo!
Küsschen für die Ziege



Affen-Parade


Kommentare:

  1. Ja, an so manche Sachen hat man sich hier in den USA schnell gewöhnt, nicht wahr? Obwohl es geht ja nichts über so ein richtig großes deutsches Frühstück <3

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